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Struktur und Formalien

Allgemeine Angaben zum Studiengang

In diesem Abschnitt werden nur einige der wesentlichen Aspekte des akkreditierten Masterstudiengangs Bildinformatik erläutert. Weiterführende Regelungen finden sich in der jeweils gültigen Fassung der Prüfungsordnung des Studiengangs Bildinformatik.

Der Masterstudiengang Bildinformatik der Universität Siegen ist ein konsekutiver Studiengang mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern, der auf einem Informatik-Bachelor aufbaut. Er umfasst entsprechend 120 ECTS-Leistungspunkte. Der Studiengang ist forschungsorientiert und der verliehene Hochschulgrad ist der Master of Science. Eine Aufnahme von Studienanfängern erfolgt sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester.

Der Master Bildinformatik ist ein sogenannter Typ-I Studiengang, d.h. der Studiengang beinhaltet einen vergleichsweise hohen Informatik-Anteil ohne einen direkten Bezug zu einem nicht-informatischen Anwendungsgebiet aufzuweisen.

Wie bewerbe ich mich für den Master Bildinformatik?

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens werden zwei formale Punkte geklärt:

  1. Formale Voraussetzung zur Zulassung: Es wird ein Bachelorabschluss in Informatik (oder in einem Studienfach mit klarem Informatik-Bezug) und eine Abschlussnote von besser oder gleich 2.0 erwartet.
  2. Anpassungsmodule und evtl. Zusatzleistungen: Insbesondere für externe Bewerber/innen werden die Anpassungsmodule konkret auf die vorhandenen Vorkenntnisse angepasst. In besonderen Fällen ist es notwendig, dass weitere Vorkenntnisse zu erwerben sind, die ein erfolgreiches Studium in dem Masterstudiengang erfordern.

Bei Frage zum Masterstudiengang Bildinformatik und zur Festlegung der Anpassungsmodule und evtl. Zusatzleistungen wenden Sie sich gerne an einen der Mentoren des Studiengang.

Bewerbungsunterlagen sind, unter Einhaltung der Fristen, an das Prüfungsamt Informatik des Fachbereiches 12 zu senden.

Struktur des Studiengangs Bildinformatik

Die Module des Masterstudiengangs Bildinformatik sind in Modulkataloge zusammengefasst, die wiederum einem spezifischen Modultypen zugeordnet sind. Der Modultyp beschreibt die spezifische Zielsetzung der jeweiligen Module innerhalb des Studiengangs.

Grundlagen- bzw. Anpassungsmodule:
Diese Module dienen der Vermittlung spezifischer mathematischer Grundlagen, die darauf abzielen, ein möglichst homogenes Grundlagenwissen unabhängig von den konkret gewählten Schwerpunkten im Bachelor zu erreichen.
Kernmodule:
Module dieses Typs vermitteln zentrales Wissen im Bereich der Bildinformatik. Die Wahlmöglichkeiten bei den Kernmodulen sind bewusst eingeschränkt; im Grunde müssen alle Module dieses Typs gehört werden, entweder im als Modul auf Masterniveau im Bachelor-Studium oder im Master Bildinformatik.
Vertiefungsmodule:
Diese Module ermöglichen eine Vertiefung des Stoffes der im Rahmen der Kernmodule erworbenen Grundkenntnisse und vermitteln Spezialwissen in einem thematisch eng gesteckten Rahmen.
Praxismodule:
Praxismodule dienen einerseits dazu, die praktischen Fähigkeiten in der Software- und Hardwareentwicklung im problemspezifischen Kontext der Bildinformatik zu vertiefen. Andererseits werden Fähigkeiten zum eigenständigen wissenschaftlichen Arbeiten mit derartigen Modulen gestärkt.

Folgende Tabelle zeigt den Studienverlaufsplan des Studiengangs Bildinformatik.

Modul  
Modultyp
SWS
Prfg.form
  1.Sem. 2.Sem. 3.Sem. 4.Sem.   Summe
 
 
SW
LP
SWS
LP
SWS
LP
SWS
LP
 
SWS
LP
Bildinformatik  
 
 
Anpassungsmodule  
G
 
6
8
 
6
8
Kernbereich Bildinformatik  
K
5 * ( 2 V, 1 Ü )
M
 
6
8
3
4
3
4
 
12
16
Vertiefung Bildinformatik  
V
7 * ( 2 V, 1 Ü )
 
6
8
9
12
6
8
 
21
28
Vertiefung Systeme + Software  
V
2 V, 1 Ü
M
 
6
8
3
4
 
9
12
Hauptseminar BI  
S
 
2
4
 
2
4
Projektgruppe  
P/S
 
5
10
5
12
 
10
22
Masterarbeit  
V/P
 
30
 
0
30
Summe  
     
24
32
20
30
16
28
30
 
60
120

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der einzelnen Modulkataloge finden im Modulhandbuch des Studiengangs Bildinformatik.